HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DIE HERRLICHKEIT GOTTES EIN WEIT ENTFERNTES ZIEL NACH DEM TOD IST.
In unseren Herzen soll die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes aufleuchten. Das ist das Licht in der Finsternis.
2 Kor 4,6
Wir halten das Reich Gottes für eine ferne Dimension, für einen verborgenen Vorgeschmack, den wir uns erst mühsam verdienen müssen. Wir erzählen uns Geschichten von unserer eigenen Kleinheit und Unwürdigkeit. Wir betrachten Jesus als das Licht der Welt, aber wir wehren uns mit Händen und Füßen – mit Dogmen, Vorwürfen des Größenwahns oder der Blasphemie – gegen die Erkenntnis, dass wir selbst dieser Christus sind. Dass wir selbst die Söhne und Töchter Gottes sind.
Jahrzehntelang habe ich mich selbst vor dieser Herrlichkeit geduckt, habe Gott im Außen beweihräuchert und angebetet, immer in Erwartung einer Zukunft, die das „Eigentliche“ bringen sollte. Doch heute weiß ich: Ich war ständig weg, aber nie hier. Die Wahrheit kommt nicht aus heiligen Schriften, nicht von Propheten und nicht von einem Gott, den du im Außen anbetest. Die Wahrheit ist in der Tiefe deines Seins – dort, wo du der ursprüngliche Ausdruck der göttlichen Präsenz bist.
Hör auf, am Reich Gottes herumzudoktern oder es erklären zu wollen. Du ertrinkst nur in deinem Verstand. Die Herrlichkeit Gottes ist das Licht, das aus deinen Augen blitzt. Selbst die Quantenphysik bestätigt dir heute, dass du reine Lichtenergie bist. Du bist die Verheißung in der Finsternis! Es gilt nicht, das zu kapieren, sondern es zu spüren. Spüre das Reich Gottes in dir, das mit jedem Atemzug dein Herz pulsieren lässt. Das ist das Feuer.
Hör auf, deine Herrlichkeit durch falsche Bescheidenheit und Zurückhaltung wegzudrücken. Dein täglicher Widerstand ist das Einzige, was verhindert, dass das Licht durch dich sichtbar wird. Fange an, dieses unbändige Leben in dir zu fühlen.
Du bist derjenige, der im Namen des Herrn kommt, um Licht in diese Welt zu bringen – nicht morgen, sondern jetzt.
Die Herrlichkeit Gottes ist kein Ort, an den du gehst, sondern die Identität, aus der du handelst. Bescheidenheit gegenüber deinem göttlichen Kern ist Verrat an der Schöpfung.
Wo in deinem Alltag drückst du dein eigenes Leuchten noch weg, um „bescheiden“ zu wirken, während die Welt eigentlich auf dein Licht wartet?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
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3 Kommentare
Ein Leben lang habe ich diese Bescheidenheit trainiert und praktiziert.
Ich dachte das ist eine positive Eigenschaft, es gibt genug Egoismus.
Aber ich kenne heute, dass ich mich nur beliebt machen wollte. Nicht wissentlich, weil man es so gelernt hat.
Wahre Bescheidenheit muss nicht etwas praktizieren um geliebt zu sein.
Wenn man aus der reinen Liebe raus lebt, braucht es kein zurücknehmen.
Unser Licht muss nicht mit irgendwas abgedimmt werden.
Es will in seiner Kraft leuchten und in seiner
Lebensenergie fließen.
Danke Theophilos Deine Worte berühren wieder.
Liebe Evi,
da ist die antrainierte Zurückhaltung – und da ist die Erkenntnis, dass wahre Liebe kein Dimmer braucht.
Deine Einsicht ist so wertvoll: Falsche Bescheidenheit ist oft nur eine Maske, um das Bedürfnis nach Anerkennung und Sicherheit zu stillen. Man macht sich klein, um nicht anzuecken und ‚beliebt‘ zu sein. Doch wie du sagst: Wenn du aus der Quelle leuchtest, gibt es keinen Grund mehr, die Kraft zurückzuhalten. Wahre Bescheidenheit bedeutet nicht, sich klein zu machen, sondern die eigene göttliche Größe ohne Stolz, aber in voller Präsenz fließen zu lassen.
Lass das Licht brennen – es ist nicht ‚dein‘ Licht, das prahlen will, sondern das Leben selbst, das durch dich strahlt.
❤️ 🫶