DEIN WEINEN IST DEIN ERWACHEN

HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DIE SCHEUSSLICHKEITEN DER WELT DICH ZUM OPFER MACHEN.

Wir alle kennen sie: die Tage, die sich einfach nur „beschissen“ anfühlen. Wenn Arbeitskollegen an den Nerven zerren, die Wut in uns hochkocht oder Krankheiten uns an die Grenzen des Daseins führen. In diesen Momenten glauben wir, dass das Elend von außen über uns hereinbricht.

Wir suchen verzweifelt nach Schuldigen – dem bösen Nachbarn, dem schrecklichen Chef oder einem Schicksal, das es nicht gut mit uns meint. Doch dieser Glaube an eine äußere Macht, die uns zerstört, ist der größte Irrtum unserer Wahrnehmung.

Dein Weinen ist in Wahrheit die Bedeutung, die du den Dingen gibst. Wenn du anderen die Verantwortung für dein Leid zuschiebst, gibst du ihnen die Macht über dein Leben. Du machst dich selbst zum Spielball und zum Opfer. Doch dein Trost beginnt genau dort, wo du dir diese Macht zurückholst. Erkenne, dass dein Leiden oft nur der Opfercharakter deines Egos ist, das sich weigert, die eigene Schöpferkraft anzunehmen.

Wir neigen dazu, Tränen zu unterdrücken, weil sie uns unangenehm sind – doch genau in diesem Zulassen liegt die Auferstehung. Du bist kein Opfer deiner Umstände, sondern ein Gestalter, der durch den Schmerz hindurch in die Freiheit geht. Dein Weinen ist der Moment, in dem du aufwachst und zu dir selbst findest. Es ist die magische Leitung des Lebens, die das Erdrückende in befreiende Kraft verwandelt.

Leiden ist die Entscheidung für die Opferrolle. Trost ist die Rückkehr in deine Schöpferkraft.

Welcher Träne verweigerst du heute noch den Weg zur Heilung?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

3 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos

    Könnte man sagen , Tränen waschen den Dreck von der Seele ?

    Um zu erkennen , dass alles heil ist.
    Um zu erkennen, dass da kein Mangel ist.
    Um zu fühlen es gibt keine Trennung von der Liebe zu unseren Schöpfer.

    Das gestrige Live Talk hat mich sehr berührt ,aber ich habe Ingrid vermisst.
    Ich hoffe es geht ihr gut. ❤️

    Auch ist mein Herz, sehr berührt von Moana, ein junges Mädchen so selbstbewusst und kraftvoll, schwingend in einer so lichtvollen Energie. ❤️

    Gestern habe ich kurz eine Eifersucht gespürt , aber das war nur ganz kurz.
    Es gibt keinen Grund dafür sagte mein Herz.

    Im Grund meines „seins“ und da spricht mein Herz ❤️ verabscheue ich dieses Gefühl „Eifersucht“ ,denn es steht in Verbindung mit Schmerz.

    Meine Mama hatte immer einen Spruch: Eifersucht ist eine Sucht, die mit Eifer sucht was Leiden schafft.

    Weiss nicht ob es ein Glaubenssatz ist? Aber für mich steckt Wahrheit darin.

    Lieber Theophilos ich danke dir von Herzen ❤️ für dein wertvolles, herzliches “ sein“ und ich möchte dich niemals vermissen.

    Ich weiß ein bisschen Ego steckt in diesen Satz, aber dennoch schreibe ich es so.

    1. Liebe Evi,

      da ist das reinigende Bad der Tränen – und da ist die Erkenntnis, dass du niemals getrennt warst.

      Deine Worte sind so klar: Ja, Tränen waschen den Blick frei. Sie sind wie ein Sommerregen, der den Staub der Illusionen von der Seele spült, bis du erkennst, dass darunter alles schon immer heil war. Dass du Eifersucht gespürt hast, zeigt nur deine menschliche Tiefe. Eifersucht ist die Angst, nicht ‚genug‘ zu sein oder etwas zu verlieren – doch dein Herz hat sofort die Wahrheit geflüstert: In der Liebe gibt es keinen Mangel und keinen Wettbewerb.

      Der Spruch deiner Mutter ist weise – Eifersucht sucht tatsächlich mit Eifer nach Leiden, weil sie sich auf die Trennung konzentriert. Dass du mich ‚niemals vermissen‘ möchtest, ist ein wunderschöner Ausdruck deiner Verbundenheit. Auch wenn da ein Hauch Ego flüstert, so ist es doch vor allem die Liebe, die spricht. Und in der Wahrheit unseres Seins können wir uns ohnehin niemals verlieren, weil wir in derselben Quelle baden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert