DER MORGEN: DEINE HEILIGE ANKERZEIT

HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DEIN TAG ERST BEGINNT, WENN DIE ERSTE E-MAIL GELESEN ODER DIE WÄSCHE VERSORGT IST.

Wie startest du in deine Welt? Stehst du bereits unter Strom, noch bevor deine Füße den Boden berühren? Viele von uns lassen sich schon beim ersten Atemzug vom Takt der Verpflichtungen jagen – Kinder, Haushalt, Arbeit, Handy-Nachrichten. Wer schon beim Zähneputzen die Zeit im Nacken spürt, wird den restlichen Tag als Getriebener verbringen.

Dein Morgen ist der Spiegel deines ganzen Lebens. Er zeigt, welche Ehrfurcht du vor deiner eigenen Heiligkeit hast und ob du bereit bist, diesen jungfräulichen Tag als das grandiose Geschenk anzunehmen, das er ist.

Ich selbst habe schon im Kloster gelernt, dass Routine allein nicht reicht. Ich bin ein bis zwei Stunden vor dem offiziellen Ablauf aufgestanden, um mir diesen unveräußerlichen Raum des Innehaltens zu nehmen. Auch heute ist mir dieser Moment heilig. Es geht nicht darum, Gebete für die Welt aufzusagen, um Unglück abzuwenden. Es geht um ein reines Sich-selber-Spüren. Ohne dieses morgendliche Ritual startest du wie ein Auto mit leerem Tank: Du wunderst dich, warum du unterwegs ausbrennst und am Rad drehst.

Wenn du am Morgen in dir verankert bist, können Stürme kommen, aber sie reißen dich nicht aus deiner Mitte. Dein Tag wird nicht mehr von Altlasten oder Hektik gestaltet, sondern von der Vollkommenheit des Augenblicks. Wenn du dich ausgebrannt fühlst, ist das die Einladung, deinen Morgen zu retten. Gönn dir den Raum, bevor die Welt an dir zerrt.

Der Morgen bestimmt die Schwingung deines Lebens. Wer sich selbst keine Zeit schenkt, wird vom Tag konsumiert.

Gehörst du dir am Morgen selbst oder bereits deinen Aufgaben?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


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6 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos
    Ich erkenne das es wichtig ist wie ich in den Morgen starte ,aber morgens bin ich erst mal gar nicht präsent.
    Stehe irgendwie noch im Nebel, bin verschlafen.
    Am Abend nehme ich mir vor , wie ich das morgendliche Ritual beginne.
    Mit Sätzen: „ich bin“ oder heiliger Geist führe mich durch den Tag.
    Aber ich spüre grosse Unsicherheit.
    Ich bin nicht zufrieden wie ich meine Worte formuliere. Alte Formulierungen von früher, wie ich gebetet habe, möchten sich einstellen.
    Und dann blockiert sich was in mir.

    Ein Gedanke der mir große Angst macht : bekomme ich Demenz.

    Einfach nur weil ich meine Gedanken nicht auf die Reihe bekomme.

    Mama hatte Demenz. Und auch wenn ich viel den Medikamenten Schuld gebe.
    Macht das etwas in mir.

    Aber ich weiss das meine göttliche Präsenz durch mich wirkt und ich möchte ,dass Gott mich in meinen Alltag führt und leitet.

    Ich bin sehr froh Theophilos ,dass wir lernen können, es besser zu schaffen in den morgendlichen Tag zu kommen mit unseren Christusdasein.
    Ein liebevolles Danke

    1. Liebe Evi,

      da ist der Nebel des Morgens – und da ist die Erleichterung, dass du absolut nichts leisten musst.

      Du fragst dich, ob du deine Sätze besser formulieren musst, und hast Angst, dass dein Kopf nicht mitspielt. Doch wisse: Präsenz muss gar nichts erreichen. Sie muss nichts ‚besser schaffen‘ und sie braucht keine perfekten Worte. Gott ist nicht schwerhörig und der heilige Geist wartet nicht auf ein fehlerfreies Manuskript von dir.

      Wenn du morgens im Nebel stehst und dich unsicher fühlst, dann ist genau dieser Moment dein Gebet. Du musst den Nebel nicht wegschieben. Setz dich einfach hin und spüre: ‚Ich bin gerade im Nebel, und Gott ist mit mir im Nebel.‘ Das ist alles. In dem Moment, in dem du aufhörst, gegen deine Verschlafenheit oder deine Wortfindungsstörungen anzukämpfen, verliert auch die Angst vor der Demenz ihren Griff. Diese Angst ist nur ein Schatten deines Egos, das dich durch Vergleiche mit der Vergangenheit deiner Mutter kleinhalten will.

      Deine göttliche Präsenz wirkt am stärksten, wenn du dein menschliches ‚Müssen‘ loslässt. Du bist sicher geführt – nicht wegen deiner Worte, sondern wegen deines Seins. Erlaube dir, einfach nur dazusein, ganz ohne Plan.

  2. Lieber Theophilos,
    was für ein wunderschönes Bild:

    „Es ist der Moment, in dem du dich öffnest, damit die Liebe dich überschütten kann.“

    Ich liebe es🤍
    Danke für deine Herzensworte.

    1. Liebe Sandra,

      da ist das tiefe Genießen dieses Bildes – und da ist die Liebe, die bereits auf dich herabregnet.

      Es freut mich sehr, dass dieser Satz dein Herz so erreicht hat. Es ist das Ende des Kampfes: Du musst die Liebe nicht mühsam suchen oder sie dir durch perfekte Morgenrituale verdienen. Du musst dich nur hinstellen und die Arme weit ausbreiten. Es ist wie ein warmer Sommerregen, der einfach geschieht, sobald du den Schutzschirm deiner Sorgen und deiner Eile einklappst.

      Lass dich heute den ganzen Tag von diesem Gefühl überschütten. Die Quelle versiegt nie.

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