HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DER WEG ZU ENDE IST, NUR WEIL DU DIE NÄCHSTE STUFE NOCH NICHT SEHEN KANNST.
Ich will euch retten, dass ihr ein Segen sein sollt.
Sach 8,13
Wie oft stehst du an einer Schwelle und denkst: „Das war’s, die Situation ist verratzt“? Vielleicht reicht das Geld nicht, die Methode fehlt oder das Know-how scheint unzureichend. In diesem Moment schreit dein Sicherheitssystem „Alarm!“.
Dein Kontrollwahn will dich in der Komfortzone halten und blockiert dich mit deinem begrenzten Wissen. Du scheust den Schritt ins Ungewisse, weil du den Fortgang nicht kalkulieren kannst. Doch genau hier liegt dein größter Irrtum: Deine Hemmschwelle ist dein Wissen.
Das Leben wartet genau dort auf dich, wo du kapitulierst. Es wartet an dem Punkt, an dem du all deine Erfahrungen und Berechnungen in die Tonne trittst. Wenn du an der Schwelle stehst und dein Adrenalin kocht, dann ist das nicht das Ende – es ist der Startschuss für Neuland. Das Leben will dich nicht vor der Situation retten, sondern in das Urvertrauen hinein. Er will dich in den Raum der unbegrenzten Möglichkeiten fallen lassen, der weit über dein Denkvermögen hinausgeht.
Hör auf zu kalkulieren! Das Leben braucht keine Experten, sondern Menschen, die bereit sind, ihre Flügel über dem Nichts auszubreiten. In dem Augenblick, in dem du deinen Widerstand niederlegst und dich komplett hingibst, geschieht das Wunder: Der Segen der Schöpfung beginnt hemmungslos durch dich zu fließen.
Du wirst in deiner göttlichen Genialität zum Segen für die Welt, weil du endlich aufhörst, das Leben durch deine Logik zu verhindern. Das Nichts trägt dich – trau dich zu springen.
Rettung bedeutet, dein Sicherheitsdenken aufzugeben. Segen fließt erst dort, wo deine Kontrolle kapituliert.
Wagst du den Schritt ins Nichts, um deine Flügel zu finden?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
6 Kommentare
Guten morgen lieber Theophilos
Oh, wie sehr will sich da mein Ego aufbäumen und ich erkenne diesen Angsthasen in mir.
Ich glaubte ich sei schon weiter, aber diese Bilder die mir das Ego zeigt , wollen mich fertig machen und zeigen mir einen Film .
Mein Mann ist Diabetiker, sein Hausarzt möchte dass er an Gewicht abnimmt.
Eine Zeitlang hat er sich zusammengerissen.
Hat weniger gegessen. Er sollte sich mehr bewegen, aber er war nie dieser Bewegungsmensch.
Er isst gerne und viel und sein Gewicht hat ihm nie gestört.
Ich war sehr lange im Pflegebereich tätig und ich weiss was das für gesundheitliche Folgen haben kann.
Ab und zu schaffe ich es in Gottvertrauen zu gehen und mir zu sagen, ich bin nicht verantwortlich für seine Gesundheit.
Dann steigen Bilder auf wie Hirnschlag,Herzinfarkt ,Schmerzen usw.
Bekomme ich einen Pflegefall ,einen schwierigen Patienten für dem ich der Prellbock sein werde. Das alles zeigt mir mein Ego.
Mein Herz sagt , nicht an solche Sachen denken.
Lebe im hier und jetzt.
Bleib bei mir, du bist geführt.
Ja ich bin geführt, ich muss nicht Angst haben vor dem nächsten Schritt.
Ich bin gehalten, der Weg ist schon gezeichnet.
Ich spiele in diesen Leben nur eine Rolle, die in meinen Drehbuch steht.
Aber jetzt weiß ich wenigstens, dass ich niemals getrennt war von der göttlichen Liebe und meine Ängste und Sorgen darf ich loslassen und mich fallen lassen. Ich bin immer getragen .
Liebe Evi,
da ist die Sorge um den geliebten Menschen – und da ist das Ego, das dir einen Horrorfilm zeigt, um dich wieder in die Kontrolle zu zwingen.
Ich danke dir für deine Offenheit. Was du beschreibst, ist genau die Schwelle, an der wir alle immer wieder stehen. Dein Ego nutzt dein Fachwissen aus der Pflege als Waffe gegen deinen Frieden. Es malt dir die Zukunft in den düstersten Farben aus, um dich glauben zu lassen, du müsstest jetzt „etwas tun“, um die Katastrophe zu verhindern. Aber diese Bilder sind nicht die Wahrheit – sie sind nur die Projektion deiner Angst.
Wahre Rettung bedeutet hier für dich: Den Schirm der Verantwortung für das Schicksal deines Mannes einzuklappen.
Das klingt hart, aber es ist der höchste Akt der Liebe. Wenn du versuchst, seine Gesundheit zu kontrollieren, machst du dich zu seinem Retter und verlierst dabei deine eigene Anbindung. Dein Herz hat recht: Bleib im Hier und Jetzt. Gott ist nicht nur mit dir, Er ist auch mit deinem Mann. Auch er hat sein eigenes Drehbuch und seine eigene Führung.
Lass dich in das Vertrauen fallen, dass du für alles, was kommen mag, die nötige Kraft und den Segen haben wirst. Du musst die Probleme von morgen nicht heute lösen. Der Nebel trägt – aber nur, wenn du den nächsten Schritt wagst, ohne zu wissen, wie er aussieht.
Danke für deine Antwort Theophilos
In der letzten Zeit begegnet mir das Thema Exit( Sterbehilfe).
Menschen die aus dem Erdenleben aussteigen , weil sie eine schwere Krankheit durchmachen,oder weil sie nicht in einen Altenheim verkümmern möchten. Auch steht die Angst im Raum mit Psychopharmaka ruhiggestellt zu werden und dahin seziert zu sein.
Ich spüre diesen großen verzweifelten Schritt nach und erkenne zwei Seiten .
Früher dachte ich der Mensch hat dazu kein Recht sich selber aus dem Weg zuräumen . Aus Sicht der Kirche wäre es Mord .
Mit den Rahmenbedingungen dieser Welt und durch das Vergessen wer wir sind ,verliert der Mensch seinen Halt.
Und das führt so manche Seele dazu aus den Leben auszusteigen.
Diese Menschen verlassen ihr Sicherheitssystem und begeben sich den freien Fall ohne Geländer.
Aus der Sicht mancher Menschen, galten sie als verlorene Seele.
Ich glaube sie fallen in Gottes Hände.
Sorry , das ich meinen Gedanken freien Lauf gelassen habe.
Ich weiss deine Mutmach Worte in diesen Text berühren unser Vertrauen ,das wir haben dürfen in die göttliche Führung und das Getragen sein in den Schritten des Unsichtbaren.
Liebe Evi,
da ist die tiefe Not einer Welt, die den Halt verloren hat – und da ist dein weites Herz, das die göttliche Umarmung jenseits aller menschlichen Urteile ahnt.
Du rührst hier an ein Thema, das viele Menschen in Mark und Bein erschüttert. Wenn die Angst vor dem Kontrollverlust, vor dem Siechtum oder der Fremdbestimmung im Pflegeheim so groß wird, dass der Tod als einziger Ausweg erscheint, dann ist das der ultimative Ausdruck unserer vermeintlichen Getrenntheit. Die Welt bietet uns oft nur zwei Extreme: das verzweifelte Festhalten an einem funktionierenden Körper oder den radikalen Abbruch.
Du hast völlig recht: Wenn wir vergessen, wer wir sind – nämlich ewiges, unzerstörbares Leben –, dann wird die hinfällige Form des Körpers zum Gefängnis.
Doch schau auf deine wunderbare Erkenntnis am Ende: Wer sich in dieser tiefen Verzweiflung fallen lässt – auch wenn es ein Schritt ist, den die Kirche oder die Gesellschaft verurteilen mag –, der kann nirgendwo anders landen als in Gottes Händen. Denn es gibt keinen Ort außerhalb von Ihm. Es gibt keine „verlorenen Seelen“, weil man die Liebe des Schöpfers nicht verlieren kann, egal wie man die Bühne des Lebens verlässt.
Gott rettet uns nicht vor unseren Entscheidungen, sondern Er rettet uns in ihnen. Auch im freien Fall ohne Geländer ist Er die Schwerkraft der Liebe, die uns auffängt. Dieser Blick von dir ist wahrer Trost: Er nimmt das Urteil weg und lässt die Gnade stehen.
Danke 🙏 🙏 🙏