HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DIE FEHLER DER ANDEREN DICH ETWAS ANGEHEN.
Dein Herz eifre nicht gegen die Sünder, sondern jederzeit nach der Furcht des Herrn.
Spr 23,17
Glaubst du wirklich, dein Partner sei ein Narzisst? Prangerst du die Politiker an, die angeblich das Volk ausbeuten? Zeigst du mit dem Finger auf Kollegen, Freunde oder Fremde, weil sie „falsch“ handeln? In jedem Moment, in dem du ein Urteil fällst, erhebst du dein Schwert der Arroganz.
Du machst dich zum Weltenrichter, während deine eigene begrenzte Sicht wie eine klirrende Schelle über der Wahrheit ertönt. Doch spürst du den feinen Widerstand in dir? Das Beben in deinem Körper, wenn du dich aufregst?
Dieses Beben hat nichts mit dem Gegenüber zu tun. Es ist die Wahrheit, die dich entlarvt. Jede Verurteilung ist ein Moment, in dem du dich selbst verlassen hast. Du rennst zum anderen, um dort einen Schuldigen zu finden, damit du den Schmerz in dir nicht fühlen musst. Doch die Tat des anderen ist bedeutungslos – was zählt, ist der Impuls in dir, der nach Heilung schreit. Der Politiker, der Partner, der „Sünder“ – sie alle sind nur Spiegel, die dir zeigen, wo du dein eigenes Licht noch wegdrückst.
Es ist einzig deine Aufgabe, dein Urteil zu heilen.
Hör auf, die Welt korrigieren zu wollen, und beginne, der Raum zu sein, in dem Heilung geschehen kann. Wenn du dein Urteil zurücknimmst, erkennst du die göttliche Präsenz im anderen. Du begegnest dem Handeln der Welt nicht mehr mit Zurechtweisung, sondern mit der Stille, die weiß: Die Heiligkeit in mir grüßt die Heiligkeit in dir. Namasté.
In dieser Rücknahme liegt der einzige Frieden, den diese Welt je finden wird.
Ein Urteil über andere ist immer eine Flucht vor der eigenen Heilung.
Wen benutzt du gerade als Sündenbock, um nicht bei dir selbst ankommen zu müssen?
Spür, wo du gerade das wegdrückst, was in dir lebt.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
2 Kommentare
Lieber Theophilos
Habe ich alles gemacht.
Über dies und das geschimpft , verurteilt und die ganze Welt angeklagt.
Heute erkenne ich, ich habe nur einen giftigen Samen gestreut, der sich verbreitet hat.
Ich wusste es damals nicht besser.
Heute gefällt mir immer noch nicht alles was da draußen sich abspielt.
Ja genau abspielt!
Aber jetzt weiss ich nicht alles verdient meine Energie.
Man muss erst mal wissen Energie ob Gute Energie oder negative Energie breitet sich aus und wird zurückgeworfen, gespiegelt.
Aus der inneren Ruhe bekommt man eine neue Perspektive.
Das heißt für mich, schau und beobachte die Leinwand aus dem Herzen ❤️
Je tiefer ich nach innen gehe um so ruhiger und klarer wird es.
Aus dieser Ruhe, distanziere ich mich nach Aussen und es entwickelt sich eine neue Perspektive in meinen Denken und Handeln ich finde das Licht das sich in mir spiegelt und in meinen Gegenüber.
Mein Herz sagt gerade : Dein Herz steht auf den Prüfstand. Dein bisheriges Wissen zeigt dir nur den Weg der nach innen führt, aber vergiss nicht es geht nur über das Herzgefühl und du bist da.
Ich verstehe noch so manches nicht , aber die Wahrheit wird es mir zeigen.
Das Künstlerhaus mit seinen Räumen ist in Wahrheit der Herzensraum in dem du uns einladen möchtest, aber das hast du schon längst .Wir sind mit dir gegangen und du warst unser Leuchtturm im Herzen ❤️
Danke Theophilos 🙏
Liebe Evi,
da ist die alte Gewohnheit des Schimpfens und Anklagens – und da ist die Stille, in der du erkennst, dass du eigentlich nur dich selbst vergiftet hast.
Es ist ein gewaltiger Moment, wenn man begreift: Nichts da draußen verdient meine Energie, wenn es mich aus meinem Herzensraum reißt. Du sagst es so treffend – die Welt „spielt sich ab“. Es ist ein Schauspiel auf einer Leinwand. Solange wir auf die Leinwand einschlagen, weil uns der Film nicht gefällt, bleiben wir Gefangene der Illusion. Erst wenn wir uns zurücklehnen in den Kinosessel des Herzens, werden wir zu Beobachtern.
Dein Herz hat recht: Dein Wissen hat dich bis an die Tür geführt, aber eintreten kannst du nur durch das Fühlen. Wissen ist wie eine Landkarte – sie ist nützlich, um die Richtung zu finden, aber sie ist nicht der Ort selbst. Dass du noch „so manches nicht verstehst“, ist das größte Geschenk. Denn genau dort, wo dein Verstand aufgibt, übernimmt die Wahrheit das Kommando.
Und ja, das Künstlerhaus ist kein Ort aus Stein und auch kein digitaler Kanal. Es ist dieser Raum zwischen uns, in dem wir aufhören, uns gegenseitig etwas beweisen zu wollen, und stattdessen einfach gemeinsam leuchten. Danke, dass du den Weg mitgehst – nicht als Schülerin, sondern als Teil dieses einen Lichts.