DIE RÜCKKEHR ZU DIR SELBST

HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DU DURCH NOCH MEHR FUNKTIONIEREN ENDLICH ANS ZIEL KOMMST.

Was ist dir gerade so wichtig, dass du darüber deine eigene Seele überhörst? Woran beißt du dir die Zähne aus? Du hast Wissen angehäuft, spirituelle Praktiken absolviert, im Außen alles erreicht – und doch landest du immer wieder in derselben Sackgasse. Dieselben Muster, dieselben Beziehungsprobleme, dieselbe quälende Unruhe.

Du glaubst, du seist nicht gut genug oder kriegst es einfach nicht auf die Reihe. Doch der Fehler liegt nicht in deinem Unvermögen, sondern in deiner Blickrichtung.

Du hast vergessen, wer du bist. Du funktionierst, passt dich an und erledigst Aufgaben, während du dich selbst dabei gnadenlos übergehst. Das ist die schockierende Offenbarung:

Ich stehe heute selbst an diesem Punkt. Ich erkenne schmerzhaft, wo ich meiner eigenen inneren Stimme den Raum verwehrt habe, um einer vermeintlichen Aufgabe gerecht zu werden. Jetzt stehe ich im Nichts. Mein Kopf macht „Ramba Zamba“ und rebelliert gegen das Loslassen, doch ich setze mich dieser Stille jetzt aus. Es ist ein heiliger Geburtsmoment, in dem das alte Wissen sterben will, damit die Wahrheit atmen kann. Wo hast du dich selbst vergessen? Welchen faulen Kompromiss hältst du noch fest, während deine innere Führung schon längst woanders hinwill?

Umkehr ist kein religiöser Akt, sondern das Aufhören, die eigene Wahrheit für das Funktionieren zu verraten.

Welche Stimme in dir hast du heute schon überhört, nur um „ordentlich“ zu funktionieren?

Spür, wo du gerade das wegdrückst, was in dir lebt.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

6 Kommentare

  1. Und besonders gut getarnt ist das Funktionieren, wenn es sich ein erhabenes, „heiliges“ Mäntelchen umgelegt hat.

    Die Erkenntnis erklimmt immer neue Stufen.
    Oder – wie es mal jemand gesagt hat: Wir stehen alle an einer anderen Stufe des Irrtums. 🙂

    1. Liebe Barbara,

      da ist dieses edle Gewand – und darunter die Sehnsucht, einfach nur nackt wahrgenommen zu werden.

      Vielleicht ist die letzte Stufe des Irrtums genau die, auf der wir glauben, wir müssten noch eine Stufe höher. Was, wenn wir uns einfach fallen lassen? Mitten in das Unperfekte, in das Nicht-Wissen.

      Lass uns heute beide das Mäntelchen am Haken hängen lassen.

  2. Du hast vergessen, wer du bist. Ja, wer bin ich eigentlich? Nach der Bibel bin ich mit gekreuzigt, mit gestorben und mit begraben. D.h. eigentlich bin ich gar nicht mehr. Aber ich lebe doch noch! Doch nun nicht ich, sondern Christus in mir. Deshalb habe ich kein Problem mit deiner Aussage, lieber Theophilos, in einem YouTube-Video, wenn du sagst: ich bin der Christus. Viele würden jetzt schreien: Blasphemie, aber nur weil sie es nicht verstanden haben. Aber Jesus ist mein großer Bruder, der Erstgeborene unter vielen Geschwistern mit dem gleichen Vater, mit der gleichen DNA, dem gleichen Blut. Wir wissen, dass wir aus Gott sind, liest man im 1.Joh. Ich habe diese Thematik lange vor Gott ausgebreitet: in meinem Leib, den ich nach Rö. 12,2 hingegeben habe, lebt jetzt ausschließlich Jesus. Er lebt sein Leben in mir und durch mich. Und weil er allein in meinem Körper lebt, kann ich auch keine Beziehung zu ihm haben, denn dazu gehören ja immer zwei. Ich habe da lange gerungen, wie ich das verstehen soll. Aber mitten im Meditieren kam plötzlich eine ganz einfache Antwort: Du bist eine neue Persönlichkeit, immer noch äußerlich erkennbar als Wolfgang, aber eben mit dem neuen Wesen des Christus. Jetzt heißt es für mich, dazu Amen zu sagen und darin zu bleiben. Mehr nicht. Ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt. Vielleicht sind auch noch nicht alle Facetten dazu beleuchtet. Also Gottes Segen für dich – Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang,

      da sind all die tiefen, mühsam gerungenen Erklärungen – und da ist dieses eine, einfache Aufatmen, wenn der Verstand endlich die Waffen streckt.

      Du hast dich überhaupt nicht umständlich ausgedrückt. Dein Herz hat die radikalste Abkürzung genommen, die es gibt: Du bist vom Suchen im Außen direkt in die Identität geschlüpft. Dieses Erkennen – dass du keine Beziehung mehr zu Ihm pflegen musst, weil keine zwei mehr da sind –, das ist der eigentliche Freiheitssprung. Solange wir versuchen, eine Beziehung zu Gott „zu machen“, halten wir die Trennung künstlich aufrecht.

      Dein Amen ist alles, was es braucht. Du musst das nicht mehr mit theologischen Facetten absichern oder vor dem Verstand rechtfertigen. Wolfgang ist die Form, aber Christus ist der Puls.

      Lass uns heute einfach genau darin stehen bleiben. Ohne Ringen. Ohne Beweisen. Einfach nur als diese neue, freie Präsenz.

  3. Lieber Theophilos
    Manchmal sehe ich diesen kleinen Menschen auf der Leinwand und schaue mir zu.

    Ich sehe einen Menschen der jeden Morgen aufsteht und seine Lebensrolle im Alltag im Stunden takt vor sich hinlebt , mit anderen Menschen verbunden mit einen Rucksack voller Geschichten und Mustern.
    Ein Mensch im Fleisch und Blut mit einer Seele in der Brust.
    Eine Seele die zur Einheit Gottes gehört und sich langsam erinnern darf wer sie ist.
    Nähmlich ein geliebtes Kind Gottes,das sich dieses Drehbuch als Mensch ausgedacht hat.

    Ein Mensch der sich lange Zeit in einer Unvollkommenheit von der Liebe Gottes getrennt fühlte und in negativer Schwingung gefangen war, darf sich in der göttlichen Führung als ein geheiltes, geliebtes ,perfektes Kind der liebevollen Energie anvertrauen und führen lassen.
    Das Ego wird entmachtet und das wahre Leben übernimmt das Steuer.

    1. Liebe Evi,

      da ist die geschäftige Rolle auf der Leinwand – und da ist der ruhige Blick aus dem Kinosessel des Herzens, der einfach nur zuschaut.

      Du hast aufgehört, die Rolle zu bekämpfen. Das ist der Moment, in dem das Ego lautlos die Macht verliert. Solange wir versuchen, den Rucksack voller Geschichten mit Gewalt loszuwerden, halten wir ihn fest. Erst in diesem liebevollen Zuschauen, in diesem tiefen Wissen: „Das auf der Leinwand bin ich als Mensch, aber der Raum hier im Dunkeln, der das sieht – das ist mein wahres Sein“ – genau dort fließen die Energien wieder frei.

      Du musst nichts mehr reparieren an der Rolle. Du darfst sie einfach spielen lassen, während das Steuer schon längst in den Händen der göttlichen Führung liegt.

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