Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Das Alte trägt nicht mehr. Vertraute Sicherheiten bröckeln.
Du spürst, dass eine Veränderung ansteht und gleichzeitig ist das Neue noch nicht sichtbar.
Genau an diesem Ort stehen derzeit viele Menschen.
Wir nennen ihn nicht Krise. Wir nennen ihn Grenze oder Schwelle, die zum Leben gehört. Ebenso die Unruhe, die wir an dieser Schwelle erleben.
In unserem neuen 9-monatigen Begleitkurs „Geburt ins Neue“ begleiten wir Menschen durch diese besondere Übergangszeit.
Nicht mit schnellen Lösungen.
Nicht mit Selbstoptimierung.
Sondern mit einem Raum für echte Wandlung:
durch Angst, Unsicherheit und Widerstand hindurch
hin zu mehr Vertrauen, innerer Führung und einem tieferen Ankommen bei sich selbst.
Was geschieht an diesen Live-Tagen im Künstlerhaus?
In einer sehr individuellen Begleitung gehen wir weit über das bloße Verstehen und mentale Konzepte hinaus. Wir führen dich in eine tiefe, kreative Körpererfahrung, in der du dich auf eine völlig neue Art und Weise selbst wahrnimmst. Du bekommst den sicheren Raum, der schöpferischen Kraft und Kreativität, die ohnehin in dir liegt, einen ganz eigenen, unzensierten Ausdruck zu verleihen. Indem wir das Nervensystem regulieren, stellen wir gemeinsam eine gesunde Herz-Gehirn-Kohärenz wieder her. Die Energie kehrt zurück dorthin, wo sie hingehört: in dein lebendiges Herz und deinen physischen Körper.
Und hier an der Schwelle zeigt sich, ob wir im Außen agieren und weiter von uns selbst weglaufen oder bei uns bleiben, uns selbst treu bleiben, auch wenn das bisherige Umfeld uns wieder zurückhaben möchte bzw. sich in Verständnislosigkeit zu uns zeigt.
Im Video erzählen wir, warum uns dieses Thema gerade jetzt bewegt und weshalb wir überzeugt sind:
Manchmal ist das, was wie ein Ende aussieht, in Wahrheit der Beginn von etwas Neuem.
Es gilt, diesen Zwischenraum vom Alten zum Neuen auszuhalten: Von der Angst über die Schwelle zur Erfahrung des eigenen Seins.
Wir freuen uns, wenn du dich angesprochen fühlst.
Katharina & Reiner
info@katharina-kleiner.de
hier@reinermarkusjud.com
3 Kommentare
Ich schaue auf die leere Seite unterhalb Kommentar und überlege die längste Zeit was ich sagen möchte und wie ich es sagen möchte.
Ich fühle grossen Widerstand in mir
Ein riesen grosses Gefühlschaos
Alles ist da , bin irgendwie nahe am Wasser.
Tränen kommen aus dem nichts.
Einsamkeit, Verzweiflung ,Ratlosigkeit bis hin zu Erschütterung und Enttäuschung
Ich bemitleide mich ,denn ich bräuchte jemanden der mir zuhört.
Aber im Aussen ist niemand wo mich versteht.
Mein Umfeld weiss nicht was mich beschäftigt.
Meine Familie auch nicht, noch nicht lange her wollte ich meiner Tochter ein bisschen erzählen, aber sie hat dicht gemacht.
Ich merke die Menschen ,die in unmittelbarer Nähe sind , leben im Alltagstrubel weiter.
Also suche ich andere Verbindungen und Kontakte auf meinen Handy.
Es fühlt sich nichts stimmig an .
Da ist dieser Kurs in Wundern ,es gibt da viele die ihre Erfahrungen austauschen.
Bestimmt gute Menschen.
Gottfried Sumser habe ich öfters zugehört.
Aber schon wieder so ein dickes Buch ,denke ich .
War mal Freund der Bibel und inzwischen denke ich ,daß Göttliche passt nicht in ein Buch.
GOTT ist in mir und in jeden Menschenherz verborgen und wartet darauf erkannt zu werden.
Aber dieses Loslassen ist schwieriger als ich mir jemals gedacht habe.
Es ist als würde ich alles lieb gewonnene auch loslassen müssen.
Das Schlimmste sind diese Emotionen die mich mit den Menschen verbinden.
Ich dachte immer Emotionen sind auch Liebe.
Aber das sind sie nicht. Sie gehören zum Ego.
Das Ego will nur mit den Emotionen besser dastehen ,um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich beobachte etwas möchte sich verändern, gleichzeitig fühle ich wie unnahbar , kühl ich für meine Mitmenschen werde .
Ich verliere mich und das tut weh. Werde ich unbeliebt?
Oder verliere ich den Verstand?
Ich bin erwacht und glaube an diesen Christus der in uns Menschen erkannt werden möchte, aber ich bin noch so tief mit dem Erdenleben verbunden.
Aus mir kann nichts anderes werden. Komme nicht aus meiner Haut.
Trotzdem weiss ich das in so manchen Herzen ganz viel Licht in diese Trostlosigkeit strahlt.
Ich weiss ich bin oft nervig unterwegs ,aber so bin ich halt.
Liebe Evi,
ich danke dir von ganzem Herzen für diesen so unendlich nackten, ehrlichen und ungeschminkten Kommentar. Es braucht unheimlich viel Mut, das eigene Gefühlschaos so radikal und unzensiert aufzuschreiben.
Ich möchte dir eines als Allererstes sagen: Sei ganz unbesorgt. Du verlierst nicht den Verstand. Du stirbst gerade nur einen heiligen Tod.
Genau das ist die Schwelle, von der Katharina und ich in dem Video sprechen. Das, was du gerade als Verzweiflung, Einsamkeit, Ratlosigkeit und vermeintliche „Kälte“ erlebst, ist das absolute Aufbäumen deines Egos. Es merkt, dass es die Kontrolle verliert. Die alten emotionalen Verstrickungen, mit denen wir uns im Außen so gerne Aufmerksamkeit und Scheinsicherheit erkauft haben, brechen gerade weg. Und das Ego schreit Todesängste, weil es glaubt, dass danach nichts mehr kommt.
Dass dir die dicken Bücher nicht mehr „runtergehen“, dass du fühlst, dass Gott in kein Buch passt, ist ein riesiges Erwachen! Du bist längst an der Schwelle vorbei. Du bist mitten im Geburtskanal. Und ja, das tut weh. Es schüttelt das ganze System durch.
Du musst jetzt nicht „aus deiner Haut kommen“ und du musst dich auch nicht dafür verurteilen, dass du das Erdenleben so tief fühlst. Wir sind hier auf der Erde, aus Fleisch und Blut. Aber du darfst aufhören, dich in der Geschichte zu bemitleiden, dass niemand dich versteht. Das Licht, von dem du am Ende schreibst, ist längst in dir. Es brennt genau jetzt, mitten in deinen Tränen.
Halte diesen Zustand nicht fest, zerdenke ihn nicht, sondern lass die Tränen einfach fließen. Sie waschen das Alte weg. Du bist absolut sicher und gehalten in diesem Prozess – und genau für diesen Weg, den du gerade durchschreitest, öffnen wir hier im Künstlerhaus die Räume.
Du bist nicht allein. Geh einfach weiter, Schritt für Schritt, durch diese Enge hindurch. Auf der anderen Seite wartet das ungeschminkte, freie Leben.
Ich danke dir für deine Antwort. ❤️