Dienstag, 9. Juni 2026 | 18:00 Uhr | Live per Zoom
Wir erleben es gerade alle: Die Welt und unsere Gesellschaft stehen in einem umfassenden, unbarmherzigen Wandel. Überall erleben wir Umbrüche, Auflösung und eine radikale Neuorientierung. Das Neue bricht sich Bahn, und das trifft uns nicht nur im Großen, sondern ganz intim, schmerzhaft und individuell im eigenen Leben.
Vielleicht hast du dich gefragt, wo ich in den letzten Wochen war. Ich habe mich komplett aus der Sichtbarkeit herausgenommen. Ich musste es tun. Mein System wurde durch einen tiefgreifenden Umgestaltungsprozess komplett durcheinandergewirbelt. Ich stand – und stehe – vor der nackten Frage:
Was will gerade in mir sterben, um Platz für das Echte, Ursprüngliche zu machen?

Und da zeigt sich eine ganze Menge.
Wenn du aufhörst, diese Frage mit dem rationalen Verstand beantworten zu wollen, spürst du es sofort: Du befindest dich in einem engen, dunklen Geburtskanal. Altes muss losgelassen werden, damit das Neue atmen kann. Das ist das Schwierigste, was unserem System abverlangt werden kann. Gewohnheiten und liebgewonnene Identifikationen brechen weg. Ich habe dieses Scheitern zutiefst schmerzhaft durchlebt. Doch genau dieser Zerbruch ist notwendig, um durch das Scheitern „gescheiter“ zu werden und mitten in der Katastrophe das Wunder einer Neugeburt zu erfahren.
In nackter Ehrlichkeit offenbare ich an diesem Abend, was in den vergangen Tagen bei mir sterben wollte, um sich Raum für ungeahnt Neues zu bahnen. Zeichen dafür, wie verrückt, radikal und abenteuerlich das Leben mit uns unterwegs sein will. Da wird sich einiges Überraschende zeigen.
Das Künstlerhaus: Ein tragender Raum für diesen Weg
Genau an diesem Punkt wird sichtbar, was sich im Künstlerhaus geradezu ideal anbietet. Natürlich kann ein solcher Verwandlungsprozess überall auf der Welt geschehen, doch dieses Haus bietet in seiner Beschaffenheit einen ganz besonderen, geschützten und günstigen Rahmen für das, was jetzt geboren werden will. Mein eigener Umbruch ist lediglich der persönliche Funke und Auslöser, um zu erkennen, welches Potenzial dieser Ort für uns bereithält.
Dabei geht es in der Tiefe überhaupt nicht um das Haus selbst und schon gar nicht um mich. Es geht um dich.
Es geht um das Angebot an jeden, der diesen besonderen Ort betritt, um dort die Möglichkeit für die eigene Verwandlung zu finden. Es ist eine Einladung, den eigenen Rollen und Identifikationen nachzuspüren und fallen zu lassen, um dem zu begegnen, was du in der Tiefe wirklich bist.
Die Vorstellung der Geburtsstunde – Live per Zoom. Am kommenden Dienstag, den 9. Juni um 18:00 Uhr, möchten Katharina Kleiner und ich dir in einem Online-Live-Abend per Zoom genau das vorstellen, was vor Ort im Künstlerhaus entstehen und für dich erfahrbar werden darf.

Wir werden an diesem Abend diesen tiefgreifenden Prozess nicht vorab demonstrieren oder die Geburt bereits live vorwegnehmen, sondern wir möchten dir den genialen, gemeinsamen und individuellen Weg vorstellen, der im Künstlerhaus live vor Ort auf dich wartet.
Katharina, die solche existenziellen Geburtsprozesse bereits ihr gesamtes Leben lang begleitet, wird zusammen mit mir diese zukünftige Geburtsstunde und den Rahmen des Künstlerhauses präsentieren. Du kannst ganz genau für dich hineinspüren, ob dieses Angebot dich in deiner aktuellen Lebensphase meint.
Dieser Abend dient keiner bloßen Wissensvermittlung, sondern er soll dich spüren lassen, was sich jetzt gerade in dir bewegen will. Es ist eine ehrliche Vorstellung eines Weges, für jeden, der spürt, dass etwas Altes im eigenen Leben ins Wanken gerät und eine neue Richtung sucht.
Katharina und ich freuen uns auf eine berührende, echte Begegnung mit dir, die dir einige Überraschungen servieren wird.
Alles fühlen. Kein Suchen. Nur da sein.
In abenteuerlicher, verrückter und herzlicher Verbundenheit,
Bruder Theophilos
Ein Kommentar
Hi Theophilos,
Im Gebet stets voller Liebe und behütenden Gedanken habe ich Dich begleitet .
Das was Du als Samen gestreut hast, blüht.
Deine Präsenz ist unabhängig von Deiner Sichtbarkeit, jedenfalls bei mir.
Mir hat meine Geburt gereicht und das Sonnenlicht und der Duft der Freiheit nach dem dunklen Schlauch sind klarer als zuvor.
Zu gerne würde ich Dir mehr geben können, als nur meine Dankbarkeit und Liebe, aber begrenzt im Körper, begrenzt in materiellen Möglichkeiten schenke ich Dir das, was ich kann… Meine Liebe, Dankbarkeit und Treue…
Du bist stets willkommen.
„wohlauf denn Herz, nimm Abschied und gesunde“
Vielleicht klingt das für Dich zu „fett aufgetragen, zu pathetisch“… Aber so lebe, so liebe ich…
Du hast mir eine ganz schöne Lektion erteilt, jetzt fühle ich mich frei und gewappnet. Also, wie immer… ALLES IST GUT?